Regionale Ausbildungsbetreuung
Ein Fünftel aller Beschäftigten in Schleswig-Holstein hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. Insgesamt ist die Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt für Jugendliche zwar etwas entspannter als früher, aber benachteiligte Jugendliche haben es besonders schwer, sich auf dem Lehrstellenmarkt zu behaupten. Sie stehen immer stärker in Konkurrenz zu Absolvent:innen höherer Schulabschlüsse. Die Zahl der unvermittelten Bewerber:innen bleibt hoch. Viele benachteiligte Jugendliche finden auch nach Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen keinen adäquaten Ausbildungsplatz. Demotivation, Zukunftsangst, falsche Berufswahl und eine hohe Bereitschaft zum Ausbildungsabbruch können die Folge sein.
Schwerpunkte der Regionalen Ausbildungsbetreuung sind die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften, die Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen und die Förderung des Potentials junger Menschen. Die Regionale Ausbildungsbetreuung unterstützt Auszubildende, ihre berufliche Ausbildung erfolgreich zu beenden und motivieren Ausbildungsabbrecher:innen, eine neue Ausbildung aufzunehmen. Sie unterstützt Jugendliche bei Fragen und Problemen rund um die Berufsausbildung. Grundlage ist ein ganzheitlicher Beratungsansatz, der die individuellen Lebensumstände der jungen Menschen berücksichtigt und sie unterstützt, den betrieblichen Anforderungen einer Ausbildung gerecht zu werden.
Kontakt Regionale Ausbildungsbetreuung
Ansprechpartnerin: Anja Voß
Mobil: 0151 52734362
E-Mail: anja.voss@ausbildungsbetreuung.de
Adresse: Timm-Kröger-Straße 4, 25524 Itzehoe

Das Projekt Regionale Ausbildungsbetreuung ist Teil des Landesprogramms Arbeit 2021 – 2027 (https://www.schleswig-holstein.de/eu-sh). Es wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und des Landes Schleswig-Holstein kofinanziert.
